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Bandgeschichte
1996 gründeten die einander gut bekannten Musiker Mike Shinoda, Joseph Hahn, Brad Delson und Rob Bourdon die Band
Hybrid Theory. Alle vier hatten schon Banderfahrung und so auch schon die verschiedensten Stilrichtungen gespielt.
Da sie aber noch einen Sänger brauchten, hörten sie sich mehrere Demotapes an und entschieden sich
schließlich für Chester Bennington, den Mann aus Arizona, der gleich am nächsten Tag nach Kalifornien flog,
um sich der Band anzuschließen.
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Sie begannen sofort, Songs zu schreiben und entwickelten schnell einen eigenen Stil.
Als charakteristische Merkmale ihrer Musik kristallisierte sich schnell eine attraktive Mischung aus Gegensätzen
heraus. Schwere Gitarrenriffs standen melodiösem Gesang sowie harten Raps gegenüber, untermalt wurde das Ganze
mit ein wenig Elektronik. Das Gemisch Rock/HipHop bzw. melodisch/aggressiv ließ eine frische und einzigartige Dynamik
entstehen, wie sie nur von einer echten und unverbrauchten Newcomer-Band stammen konnte.
Da die Band Anfang 2000 Probleme
mit ihrem Namen hatten, änderten sie ihn in „Linkin Park“. Eine andere Band forderte sie dazu auf, da
sie auch das Wort „Hybrid“ in ihrem Namen hatten und sie schon länger bestanden. Um weiteren
Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, lenkten sie ein und wählten den neuen Namen aus. Linkin Park kommt von
„Lincoln Park“, an dem die fünf wohl immer vorbeifuhren. Böse Zungen behaupten, dass der Name
so ausgesucht wurde, dass er im CD-Regal direkt hinter Limp Bizkit zu finden sein würde.
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Nachdem Linkin Park mehrere
Gigs in einem bekannten Club in Los Angeles gaben, wurden die Plattenfirmen auf ihren einzigartigen Stil aufmerksam, so
dass ihnen bald Verträge angeboten wurden und die Band die Qual der Wahl hatte. Letztendlich entschied sie sich
für Warner, wo sie mit Don Gilmond, der auch schon Pearl Jam produziert hatte, ihre erste Platte aufnahmen.
Er griff
ihnen so geschickt unter die Arme, so dass ihr Debütalbum, dass wieder den Namen „Hybrid Theory“ trägt, ein wahres
Meisterwerk wurde. Es erschien 2001 und hatte schnell größte Erfolge zu verzeichnen. Bald supporteten
Linkin Park die Deftones auf ihrer Tour und konnten sogar nach ein paar Singleauskopplungen mit einer eigenen Tournee
durch die USA und Europa reisen. In der Zeit wurde die Band schließlich auch komplettiert. Phoenix, ein alter
Bekannter der vier Gründungsmitglieder war von nun an Bassist bei Linkin Park.
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